Projektstart im Juli

Über Suizidgedanken reden ist das Ziel – im Juli wollen wir damit anfangen. Dann startet nämlich das Projekt „Suizidalität und Selbsthilfe“ des BPE e.V.
Wenn Sie den Workshop für Ihre Selbsthilfegruppe in Ihre Stadt holen möchten, können Sie schon jetzt eine Anfrage senden.

Die wöchentliche Peerberatung können Sie ab 4. Juli immer mittwochs 11-14 Uhr erreichen.

Ein Kommentar zu „Projektstart im Juli

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  1. Suizidgedanken kennen ich sehr gut aus eigenen Erfahrungen – seit der Jugend; ebenso wie Gedanken daran, sich zu „entfernen“; dem Elternhaus den Rückenzu kehren; „abzuhauen“, usw.- aber erst nach der schweren Krise mit 40 und der konkreten Suizidabsicht fand ich gelegenheit, all dies aufzuarbeiten, zu klären und – zu HEILEN.

    Ich war seit meiner Kindheit depressiv (gewesen) und hatte es nicht gewußt…

    Die wesentliche Ursache wurde mir erst klar 3 Jahre nach dem Suizid des jüngsten Bruders.

    Aus heutiger Sicht sind Suizidgedanken Symptome; (An-)Zeichen, Hinweise, (Warn-)Signale, usw.

    Angemessene, wahrheitsgemäße, Aufklärung findet nicht statt (!!). Weder durch das „Gesundheitssystem“ noch durch andere Institutionen (wie evtl. die „Kirche“).
    „Wissenschaft“ und „Kirche“ vefügen BEIDE nicht über das not-wendige Wissen.

    Adorno / Horkheimer schrieben in „Dialektik der Aufklärung“ u.a., daß die Wissenschaft den „Fehler der Kirche übernommen“ habe.

    Die allermeisten Suizide / Suizidversuche sind keine freien Entscheidungen („Frei-Tod“), sondern sind letzte – zwanghafte – Symptome einer sehr schweren geistig-seelischen Störung. Wobei „Depression“ das m.E. am meisten typische Symptom der ursächlichen eigentlichen Krankheit ist: Mangel an „Lebens-Energie“.

    „Lebens-Energie“ ist dabei einer der Aspekte der universellen feinstofflichen (Seelen-)Energie – und zum Mangel daran kommt es u.a. / vor allem durch seelische Verletzungen / Traumatisierungen, bei denen sich die Seele regelhaft in eine Art „Rückzugs- / Schutzhaltung“ begibt, wodurch weniger ihrer feinstofflichen Energie für den grobstofflichen Körper verfügbar ist.

    Das eigentliche Problem ist aber nicht die seelische Verletzung / Traumatisierung, sondern in der zivilisierten Gesellschaft das – „mehrheitsnormale“ – Ausbleiben der grundlegenden Heilung; vor allem wegen des mehrheitsnormal (kollektiv-)neurotischen Umfeldes.

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