Vortrag in Köln am 18. September

Der „Aufbruch für eine humane Psychiatrie“

lädt ein zu einem Vortrag mit Diskussion

Kristina Dernbach, B.Sc.-Psych. Freiburg: Suizidgedanken – was tun?

In Deutschland nehmen sich etwa 10.000 Menschen jährlich das Leben. Mindestens 100.000 Menschen überleben einen Suizidversuch. Knapp 10% aller Menschen denken irgendwann in ihrem Leben einmal ernsthaft über Suizid nach.

Es handelt sich bei Suizidalität also keineswegs um das rare Phänomen, als das sie oft dargestellt wird. Ganz im Gegenteil kennen Millionen von Menschen den Schmerz, die Leere oder die Hoffnungslosigkeit, die dazu führen, nicht mehr Leben zu wollen.  Es ist schwierig und nahezu unmöglich, offen über Suizidgedanken zu reden – denn Suizid ist nach wie vor ein gesellschaftlich tabuisiertes und stark angstbesetztes Thema. Folgende Fragen sollen bei unserer Veranstaltung am 18.09.2018 näher beleuchtet werden:

  • Gesellschaftlicher Umgang mit Suizid(alität)
  • Ursachen von Suizidalität
  • hilfreicher vs. nicht hilfreicher Umgang mit Suizidalität
  • Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe
  • Rechtliche Aspekte
  • Prävention prosuizidaler Dynamiken
  • Integration des Erarbeiteten in die Selbsthilfearbeit

 

Dienstag, 18. September 2018, 16 Uhr

in der AOK Rheinland, Machabäerstraße 19-27, 50668 Köln

 

5 min vom Hauptbahnhof / Breslauer Platz

Eintritt frei, Spenden für den „Aufbruch“ erwünscht

 

 

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