Tagung am 13.4.2019

Anmeldungen sind möglich über das Anmeldeformular (klicken) oder telefonisch.

Im Rahmen des Projekts fanden Workshops in verschiedenen deutschen Städten statt. Die Fachtagung zum Projektabschluss möchte das hierin zusammengetragene Erfahrungswissen einem breiteren Publikum präsentieren. Zudem kommen Menschen zu Wort, die auf unterschiedliche Weise mit Suizidalität in Berührung gekommen sind.

Unsere Tagung ist die erste ausschließlich von Betroffenen organisierte Veranstaltung zum Thema Suizidgedanken in Deutschland. Besonders herzlich sind daher Menschen eingeladen, die Suizidalität selbst erfahren haben. Wir freuen uns auf den Austausch.

Veranstaltungsort ist das Kongresscenter Gießen, Berliner Platz 2, 35390 Gießen. Hier gehts zur Karte.

Programm

10:30  Einlass, Anmeldung

11:00  Grußworte
Karla Keiner, BPE e.V.
Jens Krug, BARMER
Jürgen Matzat, Selbsthilfekontaktstelle   Gießen

11:15   Projektbericht
Kristina, Saskia

12:00   Vortrag

Antistigma von unten: Wie Betroffene den Diskurs über   Suizidalität verändern am Beispiel der Youtube-Serie   „Komm, lieber Tod“.  Stefan Lange

13:00   Mittagspause mit Imbiss

14:00  Vortrag: Was ich in 45 Berufsjahren über Suizidalität gelernt habe
Konrad Michel

15:00   Podiumsdiskussion: Suizidgedanken und die Suche nach   dem guten Leben
            Robin Konetzke (LGBTQIA+-Aktivist*in)
            Reiner Ott (BPE e.V., Genesungsbegleiter)
Leilani Engel
(Projektmitarbeiterin)
            Juli Benz (Weglaufhaus Initiative Ruhrgebiet e.V.)
         Moderation: Franziska Klinkig

16:00  Kaffeepause

16:30   Open Space – Ausblick und Visionen:
Umgang mit Suizidalität in 10 Jahren

17:00  Tagungsende

 

Referent*innen:

Juli Benz, Weglaufhaus Initiative Ruhrgebiet e.V. Die Initiative steht für radikale Selbsthilfe im Ruhrgebiet.

Kristina Dernbach, BPE e.V., Projektleiterin.

Leilani Engel ist ausgebildete EX-IN-Genesungsbegleiterin und begleitet das Projekt in der telefonischen Peerberatung.

Saskia, Projektmitarbeiterin, Workshopmoderation.

Franziska Klinkigt, Dipl.-Psych., systemische Therapeutin.

Robin Konetzke setzt sich über einen emanzipatorischen Zugang für eine Entstigmatisierung von Suizidalität, für Caring Communities und selbstbestimmtes Leben und Sterben ein. Robin fordert mit eigener Krebserfahrung und Trans-Biografie eine entpathologisierte Diskussion über das Thema Suizid in der es einen intersektionalen Blick auf gesellschaftliche Umgänge mit Suizidalität gibt.

Stefan Lange, Buchautor und YouTuber, produzierte im Jahr 2015 zusammen mit dem YouTube-Kanal ZQNCE die 61-teilige Biographieserie »Komm, lieber Tod«, die sein Leben mit Depressionen und Todessehnsucht nachzeichnet. Die Reaktionen von Betroffenen und Nicht-Betroffenen waren zahlreich und überwältigend.

Konrad Michel, Prof. em. an der Universität Bern, forscht seit 1986 zum Thema Suizid. Als Psychotherapeut interessiert ihn die spezielle therapeutische Beziehung zum suizidalen Patienten. Daraus entwickelte er mit andern zusammen ein patientenorientiertes Therapiekonzept, das sich speziell an Suizidversuchsüberlebende richtet.

Reiner Ott, BPE e.V., Genesungsbegleiter und Peerberater in Hamburg.

 

Tagungsbeitrag

Wir erheben einen gestaffelten Tagungsbeitrag:

  • 7€ für Psychiatrie-Erfahrene / Betroffene
  • 5€ für Empfänger*innen von Sozialhilfe
  • 3€ für Heimbewohner*innen
  • 12€ für Angehörige und Profis

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